Sommergrippe Dauer und Inkubationszeit

sommergrippe dauerDie Sommergrippe zählt zu den grippalen Infekten und hat normalerweise einen wesentlich leichteren und kürzeren Verlauf als eine echte Grippe (Influenza).

Die Sommergrippe Dauer kann mit einigen einfachen Maßnahmen abgekürzt werden. Es gibt etliche verschiedene Viren, die grippale Infekte auslösen, für die Sommergrippe sind häufig Cocksackie-Viren verantwortlich, die durch Wärme und Feuchtigkeit in dieser Jahreszeit besonders überlebensfähig sind.

Eine Infektion wird begünstigt, wenn das körpereigene Immunsystem durch Unterkühlung (z. B. durch Klimaanlagen, beim Baden) oder körperliche Anstrengung bei großer Hitze geschwächt wird.

Auch Urlaubsreisende sind häufig betroffen: Reisestress, Klimaveränderung und zu langes Sonnenbaden bei ungewohnt starker UV-Strahlung kann das Immunsystem erheblich schwächen.

Sommergrippe: Dauer von der Ansteckung bis zum Ausbruch (Inkubationszeit)

Die Sommergrippe-Viren treten bevorzugt über die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen in den Körper ein. Beim Baden können auch die Ohren zu Eintrittspforten werden.

Ansteckungsquellen sind hustende, niesende Menschen (dadurch werden die Viren meterweit herausgeschleudert), aber auch Schmierinfektionen durch direkten Kontakt mit Erkrankten oder Gegenständen, die diese kurz vorher berührt haben.

Ein guter Schutz ist häufiges Händewaschen und darauf zu achten, sich möglichst nicht an Mund, Augen oder Nase zu fassen.

Nach dem Eintritt in den Körper dringen die Viren in eine Körperzelle ein, um sich kräftig zu vermehren.

Dort werden sie von den Abwehrzellen des Körpers vorerst nicht mehr gefunden. Der Ansteckungs-Vorgang mit der Sommergrippe verläuft für den Patienten fast unbemerkt, manchmal kann ein leichtes Krankheitsgefühl auftreten, das nach wenigen Stunden wieder verschwunden ist.

Nach drei bis vierzehn Tagen Inkubationszeit haben sich die Viren so stark vermehrt, dass sie ihre Wirtszelle zum Platzen bringen und millionenfach den Körper überschwemmen – jetzt ist die Sommergrippe ausgebrochen.

Nun treten starke Sommergrippe Symptome wie Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Kopf- und Muskelschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit auf.

Sommergrippe: Dauer der Erkrankung

Sofern das körpereigene Abwehrsystem brauchbar funktioniert, dürfte eine Sommergrippe nach ca. einer Woche überstanden sein.

Bei Patienten mit geschwächter Immunabwehr kann sie jedoch auch bis zu drei Wochen dauern, besonders dann, wenn sie zu aktiv sind. Körperliche Anstrengung ist zu vermeiden, da der Organismus seine Kräfte zur Bekämpfung der Viren braucht.

Normalerweise sollten Sie einige Tage Bettruhe einhalten werden, um dadurch die Sommergrippe Dauer abzukürzen. Auf keinen Fall sollten Sie sich der Sonne aussetzen, da durch Sonneneinstrahlung die Vermehrung von Viren enorm angeregt wird und Komplikationen wie schwere Entzündungen der Bronchien und Lungen, des Kehlkopfs und der Nasennebenhöhlen sowie Mittelohr-Entzündungen auftreten können.

Behandlung der Sommergrippe

Gegen Viruserkrankungen, zu denen die Sommergrippe zählt, helfen keine Antibiotika. Antibiotika beseitigen nur bakterielle Erreger und sind gegen Viren wirkungslos.

Die Schulmedizin hat einige verschreibungspflichtige Medikamente speziell gegen Viren, die wegen ihrer teils erheblichen Nebenwirkungen nur in ausgesprochen schweren Fällen eingesetzt werden.

In der Naturheilkunde gibt es etliche antiviral wirkende pflanzliche Mittel, die den Körper im Kampf gegen die Viren unterstützen und die Sommergrippe Dauer zusätzlich abkürzen können.

Wie Sie selbst mit Sommergrippe Hausmittel Ihre Beschwerden lindern können, können Sie nachlesen in dem Artikel => Was tun bei Sommergrippe